F&E

F&E-Leistungen

Eigenständige F&E-Projekte mit wissenschaftlicher Methode – von akademischem Wissen zum technologischen Produkt.

Kurz gesagt
  • Wissenschaftliche F&E-Methode mit Literaturrecherche, Zielen, Prototyp und Messung.
  • Akademisches Team und Erfahrung in der Kooperation von Hochschule und Industrie.
  • Unterstützung vom Prototyp bis zum Produkt und Projektantrag.

DGH Ar-Ge ist ein Team, das Ingenieurkompetenz mit wissenschaftlichem Know-how verbindet. Wir analysieren Anforderungen mit wissenschaftlicher Methode und entwickeln über Literaturrecherche, Zieldefinition, Prototyp und Messung Lösungen auf Basis fortschrittlicher Technologie.

Mit unserer Erfahrung in der Kooperation von Hochschule und Industrie machen wir aus akademischen Ergebnissen Produkte für die Praxis.

Ausführlich

F&E-Leistungen: wie gehen wir vor?

F&E mit wissenschaftlicher Methode

F&E-Projekte sind Vorhaben, deren Ergebnis vorab nicht feststeht. Um diese Unsicherheit zu beherrschen, beginnt die Arbeit mit Problemdefinition, Literaturrecherche, Hypothesen und Erfolgskriterien. In jeder Phase wird die Hypothese experimentell geprüft und die Richtung anhand der Ergebnisse angepasst.

Dieser Ansatz senkt das technische Risiko und belegt den innovativen Kern des Projekts objektiv – eine Transparenz, die auch in Förderanträgen wertvoll ist.

Prototyping und Messung

Die Idee wird zuerst mit einem kleinen, schnellen Prototyp getestet. Er soll nicht alle Funktionen enthalten, sondern die riskanteste Annahme des Projekts prüfen. Die Ergebnisse werden objektiv anhand vorab festgelegter Kriterien bewertet.

Ein erfolgreicher Prototyp wird in eine skalierbare Produktarchitektur überführt; eine widerlegte Hypothese ist früh und günstig gelernt.

Akademische Kooperation und Produktisierung

Dank unseres akademischen Teams und unserer Hochschulkooperationen bringen wir wissenschaftliche Tiefe in anspruchsvolle technische Themen. Wir übersetzen Forschungsergebnisse in Produktanforderungen und machen Technologie zu praxistauglichen Lösungen.

Fragen zu geistigem Eigentum, Veröffentlichung und Vermarktung werden zu Projektbeginn geklärt und die Erwartungen der Beteiligten schriftlich festgehalten.

Geltungsbereich

Was bieten wir?

01

Wissenschaftliche Analyse

Problemdefinition, Literatur und Methodenwahl.

02

Prototypenentwicklung

Die Idee schnell testbar machen.

03

Messung und Validierung

Objektive Bewertung der Ergebnisse anhand der Ziele.

04

Produktisierung

Übergang vom Prototyp zum skalierbaren Produkt.

05

Hochschulkooperation

Zusammenarbeit mit dem akademischen Team.

06

Unterstützung beim Projektantrag

Projektvorbereitung passend zu Förderprogrammen.

Problem → Lösung

Welche Probleme lösen wir?

Problem

Wir haben eine innovative Idee, wissen aber nicht, ob sie technisch machbar ist.

Unsere Lösung

Mit wissenschaftlicher Analyse und schnellem Prototyping messen wir die Machbarkeit.

Problem

Unser F&E-Budget ist begrenzt, wir wollen kein Risiko eingehen.

Unsere Lösung

Mit Stage-Gates (Go/No-Go) investieren wir schrittweise.

Problem

Wir möchten mit einer Hochschule zusammenarbeiten, kennen aber den Ablauf nicht.

Unsere Lösung

Wir bauen das Kooperationsmodell zwischen Hochschule und Industrie auf und steuern es.

Prozess

Wie läuft der Prozess ab?

  1. 01

    Problem und Literatur

    Problemdefinition und Analyse bestehender Lösungen.

    Ergebnis: Zusammenfassung von Literatur und Machbarkeit
  2. 02

    Hypothese und Plan

    Ziele, Versuchsplanung und Arbeitspakete.

    Ergebnis: F&E-Plan
  3. 03

    Prototyp

    Schnelle Prototypen und Experimente.

    Ergebnis: Prototyp und Versuchsergebnisse
  4. 04

    Bewertung

    Objektive Bewertung anhand von Kriterien.

    Ergebnis: Bewertungsbericht
  5. 05

    Produktisierung

    Übergang zum skalierbaren Produkt.

    Ergebnis: Produkt-Roadmap

Anwendungsfälle

Wie wird es in der Praxis eingesetzt?

Szenario 1

Entwicklung neuer Technologien

Entwicklung eigenständiger Lösungen in Bereichen wie KI, Bildverarbeitung und Sensorik.

Szenario 2

Projekt von Hochschule und Industrie

Anwendung akademischen Wissens auf Probleme aus der Praxis.

Szenario 3

Vorbereitung eines F&E-Zentrums

Organisation der F&E-Aktivitäten in einem festen Rahmen.

Worauf zu achten ist

Häufige Fehler und wie es richtig geht

Häufiger Fehler

Große Investition ohne Prototyp

Richtig ist

Richtig ist: die riskante Annahme zuerst in einem kleinen Prototyp prüfen.

Häufiger Fehler

Keine Erfolgskriterien festlegen

Richtig ist

Richtig ist: objektive Bewertung mit numerischen Kriterien.

Häufiger Fehler

Geistiges Eigentum bis zum Schluss offenlassen

Richtig ist

Richtig ist: es zu Projektbeginn vertraglich klären.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie beginnt ein F&E-Projekt?

Im kostenlosen Erstgespräch hören wir uns die Idee an, bewerten ihre wissenschaftliche Machbarkeit und planen die ersten Schritte.

Unterstützen Sie bei TÜBİTAK- und Förderanträgen?

Ja. Wir unterstützen bei Projektvorbereitung, Antrag und Umsetzung. Details finden Sie auf unserer Seite F&E- & TÜBİTAK-Beratung.

Wem gehört das geistige Eigentum am Produkt?

Die Regelungen zum geistigen Eigentum werden zu Projektbeginn vertraglich festgelegt.

Wie lange dauert ein F&E-Projekt?

Das hängt von der Komplexität ab. Machbarkeit und Prototyp dauern ab einigen Monaten; die Produktisierung wird separat geplant.

Kann F&E scheitern?

Ja, F&E ist naturgemäß mit Unsicherheit verbunden. Wir staffeln die Investition über Entscheidungspunkte und berichten auch Erkenntnisse als wertvolles Ergebnis.

Was ist F&E, und welche Tätigkeiten zählen dazu?

F&E ist systematische Arbeit mit dem Ziel, neues Wissen zu gewinnen oder vorhandenes Wissen für neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu nutzen. Als F&E gelten eigenständige, methodische Tätigkeiten mit technischer Unsicherheit; Routineaktualisierungen gehören in der Regel nicht dazu.

Welche Phasen durchläuft ein F&E-Projekt?

Die Phasen sind Idee und Literaturrecherche, Machbarkeit, Design, Prototyp, Test und Validierung, Pilot und Produktisierung. Für jede Phase werden Ergebnisse und Entscheidungspunkte festgelegt – so werden Risiken früh sichtbar.

Wie entsteht eine Hochschulkooperation?

Passende akademische Fachleute werden ausgewählt, Umfang und Regelungen zum geistigen Eigentum schriftlich festgehalten; bei Bedarf wird ein gemeinsames Projekt im Rahmen eines Förderprogramms durchgeführt. Unser akademisches Team schlägt dabei die Brücke.

Wie wird geistiges Eigentum in der F&E geschützt?

Wir arbeiten mit Vertraulichkeitsvereinbarungen und Dokumentenmanagement und führen bei Bedarf Vorrecherchen für Patent-, Gebrauchsmuster- oder Designanmeldungen durch. Eigentumsrechte werden vertraglich klar geregelt. Für Anmeldungen empfehlen wir spezialisierte Patentanwälte.

Wie wird ein F&E-Budget geplant?

Personal-, Ausrüstungs-, Fremdleistungs- und Testkosten werden je Arbeitspaket geplant. Soll ein Förderprogramm genutzt werden, werden förderfähige Kosten und Antragsregeln gesondert nach der Ausschreibung geprüft.

Wie gelingt der Schritt vom Prototyp zum Produkt?

Nach der Validierung des Prototyps entsteht ein Produktisierungsplan mit skalierbarer Architektur, Qualitätssicherung, Produktions- bzw. Veröffentlichungsplan und Nutzerfeedback. Auch die Markteinführungsstrategie gehört dazu.

Bringen F&E-Aktivitäten steuerliche Vorteile?

Für F&E- und Designaktivitäten sieht das Gesetz verschiedene Anreize und Befreiungen vor. Die Voraussetzungen hängen von Unternehmen und Zeitraum ab. Wir empfehlen, dies mit Ihrem Steuerberater nach aktueller Rechtslage zu prüfen; wir unterstützen bei der technischen Dokumentation.