Künstliche Intelligenz

KI-Anwendungen

Wir entwickeln KI-Systeme speziell für Ihr Unternehmen, die aus Daten Entscheidungen machen.

Kurz gesagt
  • Erst Problem und Daten, dann das Modell: Entscheidend ist das Geschäftsziel, nicht die Technologie.
  • Mit dem Zyklus Prototyp → Messung → Skalierung werden Risiken früh erkannt und das Budget bleibt unter Kontrolle.
  • Die Modelle werden per API an Ihre bestehenden ERP-, Web- und Mobilsysteme angebunden, überwacht und neu trainiert.

Das größte Risiko in KI-Projekten ist, die Technologie vor dem Problem zu wählen. Bei DGH Ar-Ge analysieren wir zuerst das geschäftliche Problem und die vorhandenen Daten wissenschaftlich, definieren ein messbares Ziel und gehen dann mit Prototyp und Messung vor.

Dank unseres akademischen Teams stützen wir Modellauswahl, Datenaufbereitung und Validierung auf Belege statt auf Vermutungen. Die Lösung wird als nachvollziehbares, nachhaltiges System übergeben, das per API an Ihre bestehende Software angebunden ist.

Ausführlich

KI-Anwendungen: wie gehen wir vor?

Wie setzt man ein KI-Projekt richtig auf?

Viele Organisationen beginnen ein KI-Projekt mit der Frage „Welchen Algorithmus sollen wir verwenden?“. Die richtige Frage lautet aber: „Welche Entscheidung oder welcher Prozess würde unser Geschäft messbar verändern, wenn er besser wäre?“ Bei DGH Ar-Ge beginnen wir damit, das Geschäftsziel an eine Kennzahl zu knüpfen: sinkende Fehlerquote, kürzere Prüfzeit, höhere Prognosegenauigkeit und Ähnliches.

Steht dieses Ziel fest, prüfen wir, ob Ihre Daten es tragen. Reichen die Daten nicht aus, ist es weit günstiger, das Projekt zu stoppen oder zuerst eine Datenerfassung aufzubauen, als Monate in das falsche Modell zu stecken. Hier zeigt sich der Wert der wissenschaftlichen Methode: Wir investieren nicht, ohne die Annahme zu testen.

Modellentwicklung und Validierung

Datenaufbereitung, Feature Engineering, Modellauswahl und Hyperparameter-Tuning laufen als disziplinierter Versuchsprozess. Jedes Experiment wird dokumentiert – so sind die Ergebnisse reproduzierbar und es ist nachvollziehbar, warum ein bestimmtes Modell gewählt wurde.

Bei der Validierung schauen wir nicht nur auf eine einzige Erfolgsquote. Klassenungleichgewicht, Grenzfälle, die Kosten verschiedener Fehlerarten und die Robustheit gegenüber Daten-Drift in der Praxis werden getrennt gemessen. Ein Modell, das im Einsatz Fehlalarme auslöst, ist nutzlos – auch wenn es auf dem Papier eine hohe Genauigkeit zeigt.

Livegang, Monitoring und Nachhaltigkeit

Das trainierte Modell wird als REST-Service oder Batch-Job verpackt und an Ihre bestehende Software angebunden. So sehen Mitarbeitende intelligentere Ergebnisse in vertrauten Oberflächen, statt ein neues Werkzeug lernen zu müssen.

Im Betrieb wird die Modellleistung überwacht; ändert sich die Datenverteilung, gibt es eine Warnung, und bei Bedarf wird ein Nachtraining eingeplant. Wer für das Modell verantwortlich ist, wann es aktualisiert wird und was im Fehlerfall zu tun ist, wird dokumentiert.

Geltungsbereich

Was bieten wir?

01

Maschinelles Lernen

Modelle für Klassifikation, Prognose und Anomalieerkennung – trainiert und validiert mit Ihren Geschäftsdaten.

02

Bildverarbeitung

Bildbasierte Automatisierung wie Qualitätskontrolle, Zählung, Erkennung und Messung.

03

Datenanalyse

Verstreute Daten sammeln, bereinigen und in Dashboards verständlich machen.

04

Verarbeitung natürlicher Sprache

Lösungen für Textklassifikation, Zusammenfassung und Dokumentenverständnis.

05

Prognose

Modelle zur Planungsunterstützung, etwa Bedarfs-, Bestands- und Ausfallprognosen.

06

Integration

Die Modelle werden per REST-API an Ihre bestehenden ERP-, Web- und Mobilanwendungen angebunden.

Problem → Lösung

Welche Probleme lösen wir?

Problem

Wir haben viele Daten, wissen aber nicht, wofür sie nützlich sind.

Unsere Lösung

Wir erfassen Ihre Datenbestände, gleichen sie mit dem Geschäftsziel ab und bestimmen den ersten Anwendungsfall mit dem höchsten Nutzen.

Problem

Manuelle Prüfungen sind langsam und fehleranfällig.

Unsere Lösung

Wir automatisieren die Prüfung mit Bildverarbeitungs- und Klassifikationsmodellen und leiten nur Verdachtsfälle an Menschen weiter.

Problem

Bestands- und Bedarfsplanung beruht auf Schätzungen.

Unsere Lösung

Wir entwickeln aus historischen Daten Bedarfsprognosemodelle und unterstützen Planung und Einkauf datenbasiert.

Prozess

Wie läuft der Prozess ab?

  1. 01

    Erkundung und Ziele

    Geschäftsproblem, Erfolgskennzahl und Datenquellen werden festgelegt.

    Ergebnis: Bericht zur Ziel- und Datenbewertung
  2. 02

    Datenaufbereitung

    Daten werden gesammelt, bereinigt und annotiert.

    Ergebnis: Aufbereiteter Datensatz und Datenkatalog
  3. 03

    Prototyp und Experimente

    Mehrere Modelle werden verglichen und die Ergebnisse gemessen.

    Ergebnis: Versuchsbericht und Prototyp
  4. 04

    Integration

    Das Modell wird als API bzw. Service an Ihre Systeme angebunden.

    Ergebnis: Live-Service und Integrationsdokumentation
  5. 05

    Monitoring und Verbesserung

    Die Leistung wird überwacht und das Modell bei Bedarf neu trainiert.

    Ergebnis: Monitoring-Dashboard und Wartungsplan

Anwendungsfälle

Wie wird es in der Praxis eingesetzt?

Szenario 1

Visuelle Qualitätskontrolle in der Produktion

Erkennt Fehler anhand von Bildern der Produkte am Band und senkt so die Belastung der Bediener und die Quote übersehener Fehler.

Szenario 2

Bedarfs- und Bestandsprognose

Unterstützt Einkaufsentscheidungen, indem Verkaufshistorie, Saisonalität und Kampagneneffekte gemeinsam ausgewertet werden.

Szenario 3

Dokumenten- und Textklassifikation

Leitet eingehende E-Mails, Formulare und Dokumente automatisch nach Thema und Dringlichkeit weiter.

Worauf zu achten ist

Häufige Fehler und wie es richtig geht

Häufiger Fehler

Zuerst das Modell wählen

Richtig ist

Richtig ist: erst Ziel und Daten – das Modell ergibt sich aus diesen beiden.

Häufiger Fehler

Nur auf die Genauigkeit in Prozent schauen

Richtig ist

Richtig ist: die Kosten der einzelnen Fehlerarten und das Verhalten mit echten Praxisdaten messen.

Häufiger Fehler

Nach dem Livegang nicht überwachen

Richtig ist

Richtig ist: Daten-Drift überwachen und Nachtrainings einplanen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Daten braucht man für den Start eines KI-Projekts?

Die benötigte Datenmenge hängt vom Problem ab. Im ersten Gespräch prüfen wir die vorhandenen Daten und klären gemeinsam Machbarkeit und zusätzlichen Datenbedarf.

Kann die KI-Lösung an unsere bestehenden Systeme angebunden werden?

Ja. Die von uns entwickelten Modelle binden wir per API in Ihre ERP-, Web- und Mobilanwendungen ein.

Kann zuerst ein kleiner Prototyp gebaut werden?

Ja. Gemäß der wissenschaftlichen Methode empfehlen wir zuerst einen kleinen Prototyp mit Messung und skalieren dann anhand der Ergebnisse.

Wie lange dauert ein KI-Projekt?

Das hängt vom Umfang ab. Erkundung und Prototyp dauern meist einige Wochen, Livegang und Integration weitere Wochen bis Monate. Einen festen Zeitplan nennen wir nach der Datenbewertung.

Verlassen unsere Daten das Unternehmen?

Die Datensicherheit richtet sich nach Ihrem Bedarf; das Modell kann in Ihrer eigenen Infrastruktur oder in einer kontrollierten Cloud-Umgebung laufen. Vertraulichkeitsbedingungen werden vertraglich geregelt.

Reicht nicht ein fertiger KI-Dienst?

Allgemeine Dienste reichen für viele Aufgaben aus. Bei unternehmensspezifischen Daten, Vertraulichkeits- oder Genauigkeitsanforderungen ist ein eigenes Modell oder eine Anpassung sinnvoller; wir wägen beides gemeinsam nach Kosten und Nutzen ab.

Was ist der Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen?

Künstliche Intelligenz ist ein breites Feld mit dem Ziel, Maschinen Aufgaben erledigen zu lassen, die Intelligenz erfordern. Maschinelles Lernen ist ein Teilgebiet davon: Modelle lernen aus Daten, statt dass Regeln von Hand geschrieben werden. Die meisten Unternehmensprojekte beruhen auf Verfahren des maschinellen Lernens wie Klassifikation, Prognose und Anomalieerkennung.

Wie wird der Erfolg eines KI-Projekts gemessen?

Erfolg wird an Geschäftskennzahlen gemessen, die vor Projektbeginn festgelegt werden – etwa sinkende Fehlerquote, eingesparte Zeit, Prognosegenauigkeit oder Kostensenkung. Modellleistung (Accuracy, Precision, Recall) und geschäftlicher Nutzen werden getrennt berichtet, damit technischer Erfolg nicht mit tatsächlichem Nutzen verwechselt wird.

Was tun Sie, damit das Modell mit der Zeit nicht schlechter wird?

Ändert sich die Datenverteilung, kann die Modellleistung sinken. Deshalb werden produktive Modelle überwacht, bei Leistungsabfall gibt es Warnungen, und bei Bedarf wird mit neuen Daten nachtrainiert. Der Wartungs- und Nachtrainingsplan wird mit der Übergabe schriftlich übergeben.

Entwickeln Sie generative KI und Chatbots?

Ja. Wir entwickeln etwa Assistenten, die auf Basis Ihrer Wissensdatenbank antworten, sowie Lösungen für Dokumentzusammenfassung und Inhaltsklassifikation. Entscheidend sind dabei Datenschutz, quellenbasierte Antworten und die Kontrolle fehlerhafter Antworten. Diese Punkte klären wir zu Beginn des Designs.

Wer aus unserem Team sollte an einem KI-Projekt beteiligt sein?

Es genügen eine Fachverantwortliche bzw. ein Fachverantwortlicher, die das Geschäftsproblem kennt, und eine technische Ansprechperson für den Datenzugang. Data Science und Engineering übernehmen wir. Dass Entscheider an den Zwischendemos teilnehmen, ist der wichtigste Faktor dafür, dass das Modell zum tatsächlichen Bedarf passt.

Worauf achten Sie in ethischer und rechtlicher Hinsicht?

Bei Projekten mit personenbezogenen Daten planen wir KVKK-Konformität, Datenminimierung und Zugriffsrechte von Anfang an ein. Bei Entscheidungsunterstützungssystemen achten wir darauf, dass nachvollziehbar bleibt, worauf das Modell seine Ergebnisse stützt. Kritische Entscheidungen, die eine menschliche Freigabe erfordern, werden nicht automatisiert.

In welchen Branchen haben Sie KI-Anwendungen entwickelt?

Wir entwickeln Anwendungen wie Qualitätskontrolle, Bedarfsprognose, Dokumentenverarbeitung und Kundenanalyse für Produktion, Handel, Logistik, Dienstleistung und öffentlichen Sektor. Da Daten und Risiken je Branche verschieden sind, entwerfen wir die Lösung nach Analyseergebnissen statt nach einem fertigen Paket.